Lahemaa - Estlands Nationalpark an der Ostsee

03. - 08. Juni 2024

 

Auf dem Weg zum Lahemaa Nationalpark machen wir noch einen Abstecher zum Kap Põõsaspea – im Herbst der Hotspot für die Beobachtung des Vogelzuges, dann auch entsprechend gut besucht. Hier unser damaliger Bericht.

Nun sind wir hier nahezu alleine. Vögel lassen sich an der schönen Kullerküste durchaus beobachten, wenn auch in einiger Entfernung.

 

 

 

Dann ist der Lahemaa Nationalpark erreicht. Auch hierzu gibt es einen älteren Bericht. Es blüht sehr viel, Schmetterlinge sind unterwegs. Häufig finden sich Zeugnisse der Vergangenheit, mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. An einem solchen bleiben wir für heute.

 

 

 

 

Am nächsten Morgen haben wir es dann nicht weit zum Kap Purekkari, dem nördlichsten Punkt des estnischen Festlandes. Bei gutem Wetter wandern wir natürlich hinaus bis ans Ende der Landspitze, können dabei Libellen, einige Vögel, vor allem aber schöne Steine bewundern.

 

 

 

 

 

 

Am RMK-Parkplatz könnte man eigentlich auch für die Nacht bleiben, aber es ist uns hier dann doch ein wenig zu unruhig. Als noch ein vollbesetzter Bus mit Schülergruppen eintrifft, packen wir zusammen und suchen uns einen anderen Platz, wo wir dann bei etwas wechselhaftem, aber trockenem Wetter auch den nächsten Tag verbringen und Geburtstag feiern.

 

 

 

 

Auf der Weiterfahrt entdecken wir dann wieder leuchtend rote Wiesen sowie einige Kraniche, diese allerdings nur in der Ferne.

 

Im kleinen Ort Viinistu schauen wir uns die alten Holzhäuser an. Das Kunstmuseum ist noch geschlossen, da wir wie üblich früh unterwegs sind.

 

 

 

An der Küste von Käsmu unternehmen wir eine kurze Wanderung. Die Findlinge sind wirklich eindrucksvoll.

 

 

Die Rosen blühen. Es gibt auch viele Vögel zu sehen, diese allerdings jetzt zur Brutzeit nur aus der Distanz.

 

 

 

Hier im Ort gibt es viele teils imposante alte Holzhäuser. Auch die Kirche schauen wir uns an.

 

 

 

 

Alte Holzgebäude finden sich dann auch in Altja, das von vielen Besuchern wegen der wieder aufgebauten sogenannten Netzschuppen angefahren wird.

 

 

 

 

 

Der Spazierweg auf dem Biberpfad fällt aufgrund der Schnelligkeit, in der wir uns fortbewegen – dann hat man eine kleine Chance den Mücken zu entkommen – recht kurz aus. Und wie bei allen von uns bisher hier im Baltikum besuchten Biberpfaden – einen Biber kriegen wir natürlich nicht zu Gesicht.

 

Gut gemacht ist das Oandu Nature Center, wo wir uns außerdem den Pflanzenlehrpfad etwas genauer anschauen.

 

 

 

 

Es ist zwar schon Nachmittag, aber dennoch beschließen wir, auch noch den Forest Nature Trail zu laufen. Eine gute Entscheidung – trotz der Mücken! Der Weg führt durch einen urtümlichen Wald, auf Bohlenwegen durch sumpfigeres Gelände. Für die Orchideen sind wir hier noch etwas zu früh. Eine Varietät des Gefleckten Knabenkrautes (Dactylorhiza maculata var. fuchsii) fängt gerade an zu blühen.

 

 

 

 

 

 

Eigentlich wollen wir danach auf dem nahe gelegenen RMK Campground übernachten. Aber es ist Wochenende, und als die ersten Griller auftauchen, packen wir mit Blick auf ungestörte Nachtruhe lieber zusammen und fahren zurück zum Parkplatz des Nature Centers, wo wir dann tatsächlich eine absolut ruhige Nacht verbringen.

 

Bevor wir den Lahemaa Nationalpark verlassen noch ein kurzer Stopp bei Sagadi, einem der alten Herrenhäuser, dies leider bei Regen.

 

 

 

 

 

Weiter geht es mit Entlang der estnischen Nordküste zum Peipussee

 

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